Looks like Christmas came early, Christmas came early for me

Ich verabschiede mich dann schon mal ein bisschen.

Ich verabschiede mich dann schon mal ein bisschen.

Weil jeder mal einen Post verfassen sollte, in dem er ziemlich monkhaft Dinge aus seiner Tasche anordnet.
Also: Schirm, Schlüssel, Kopfhörer, Moleskine, Blistex, Stift, Kaugummis, Portemonnaie, Zigaretten, Feuerzeug, Tempos, BlackBerry, iPod.
| Eckdaten | |
|---|---|
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | American English |
| Staffeln / Episoden | 1+ / 7+ |
| Genre | Horror, Drama |
| Ausstrahlung | US: 5. Oktober 2011, FX | DE: 9. November 2011, FOX Channel |
Handlung
Um einen Neuanfang zu beginnen ziehen Vivien, ihr Ehemann Ben und ihre Tochter Violet nach Los Angeles, nachdem Ben eine Affäre mit einer Studentin hatte und die Ehe der beiden daran fast zerbricht. Das Haus, welches die Familie bezieht ist sehr alt und sie ahnen nicht, dass das Haus eine dunkle Vergangenheit hat.
Meinung
Ich habe mir schon etliche Trailer der neuen Serie von Ryan Murphy angesehen (Nip/Tuck, Glee), dennoch fand ich bisher nicht die Zeit mir den Piloten von „American Horror Story“ (übrigens hat die Serie auf Deutsch den äußerst dämlichen Untertitel „Die dunkle Seite in dir“) an zu sehen. Zumal ich zugeben muss: die Handlung klingt doch arg nach einem billigen Horrorfilm aus den 1980ern. Ist es aber nicht.
Ich persönlich mag Horror ganz gerne, für mich aber ein Genre das in Serie einfach nicht richtig funktionieren will. Ich kann nicht eine Horror-Serie nennen, die mich bisher in ihren Bann gezogen hat.
Dieser Pilot hat mich aber vom Gegenteil überzeugt und gezeigt, dass es möglich ist. Die Handlung setzt schnell ein, ohne viel Drumherum treten neben den drei Hauptcharakteren auch schon (potentielle) Nebencharaktere auf, die jetzt schon viele Fragen aufbringen. Man möchte mehr wissen von dem, was hier und dort angeschnitten wird. Ich fand’ den Piloten sehr vielversprechend und auch den Cast überzeugend und passend gewählt.
Besonders gut gefallen haben mir Jessica Lange und Jamie Brewer, die dem ganzen noch eine extra Portion „Creepyhaftigkeit“ verleihen.
Lust auf mehr?
Ja, definitiv. Wie bereits erwähnt wird schon im Piloten Spannung aufgebaut. Ich mag die bisher relativ schnelle Erzählungsweise ohne die das Ganze vermutlich ziemlich langatmig und langweilig werden würde. Neben den ganzen Horror-Elementen möchte man auch wissen, wie das „normale“ familiäre Drama weiter geht. Ich finde das Maß an Horror/Drama genau richtig.
Und so wanderte American Horror Story auf meine eh schon viel zu lange „To-Watch“-Liste.
Wertung