
Samstag morgen ging’s pünktlich um 10:00 Uhr mit der Bahn nach Köln. Tetris spielend, Musik hörend und lesend haben wir die Zugfahrt recht schnell hinter uns gebracht und sind direkt nach unserer Ankunft in Köln zu Anni, Lauras Schwester, wo wir lecker zu Mittag gegessen haben. Bald darauf sind wir auf in die Stadt – auf mein quängeln hin auch noch zu Starbucks. Schließlich gibt’s keinen in Trier…
Außerdem haben wir bei Weekdays vorbei geschaut, ein ziemlch cooler Laden, den ich, sollte ich demnächst zu viel Geld haben, leer kaufen werde.
Nachdem wir dann unser Mittagessen für den nächsten Tag gekauft hatten (POMMES!) sind wir wieder in Annis WG, haben uns fertig gemacht und sind dann auf zur Live Music Hall, in der La Roux gespielt hat.
Die Vorband (Dkdent) war gar nicht mal schlecht, auch wenn wir nur 3 Lieder mitbekommen haben. Dank Anka sind wir noch ziemlich weit nach vorne gekommen, auch wenn wir dabei teilweise komischen Leuten über den Weg gerannt sind (… eine sehr männlich aussehende Frau fand’s lustig Jens die Mütze zu klauen… ). Aber naja.
Letzendlich hatten wir gute Plätze und kurz darauf kam Elly Jackson endlich auf die Bühne. Was soll man groß sagen? Es war sehr gut. Leider etwas kurz, aber das war ja vorraus zu sehen, bei nur einem bisher veröffentlichtem Album.
Nachdem Konzert haben wir Jens verloren, der wollte sich nämlich noch ein Plakat kaufen. Hatte aber gar kein Geld. Wir haben also dann Jens die ganze Zeit gesucht, bis Anka uns anrief und meinte, Jens sei bei der S-Bahn Station. Wie er die alleine wieder gefunden hat, ist mir immernoch ein Rätsel. Vielleicht auch nur, weil mein Orientierungssinn nicht grade der Beste ist.
Leider konnte ich den Rest nicht mehr Überzeugen dann noch zu Busy P. zu gehen, weshalb wir uns noch im Rewe mit Nahrrungsmitteln eingedeckt haben und dann bald Richtung WG gefahren sind. Dort haben wir dann noch 2 Folgen Skins geguckt und sind dann nach und nach alle weggepennt.
Sonntag morgen gegen 11:00 Uhr wurden wir dann auch schon wieder, vom klavierspielenden Nachbarn geweckt. Da wir alle Hunger hatten, musste Jens dann die Pommes in den Ofen schieben, da der Rest zu faul war.
Um 13:00 Uhr haben uns uns dann auf gemacht in Richtung Bahnhof. Ticket gezogen und in den Zug gesetzt, nicht’s böses geahnt bis dann die Durchsage kam, das alle den Zug verlassen sollen, da der Zugverkehr aufgrund umgestürtzter Bäume auf unbestimmte Zeit ausfalle und man auf unregelmäßigen Busverkehr umsteigen solle.
Uns blieb dann nichts anderes übrig, als dann mit den restlichen Passagieren in Kall (wo auch immer das ist) auszusteigen und auf einen Bus zu warten. Nach eineinhalb Stunden kam dann auch einer, um anschließend völlig überfüllt weitere eineinhalb Stunden mit uns über sämtliche Käffer zu fahren, bis wir in Jünkerath ankamen.
Am Bahnhof sollte dann bald ein Zug eintreffen, der weiter Richtung Trier fährt. Nach einer weiteren Stunde des Wartens kam immernoch keiner und wir waren mitlerweile total durchgefroren. Irgendwann kam dann jemand von der Bahn und meinte, das weder Zug, noch Bus fahren würde und jeder selber gucken muss, wie er weiter kommt.
Ganz Klasse!
Ich habe dann zum Glück meinen Burder erreicht der dann nach Jünkerrath gefahren ist um uns abzuholen. Allerdings musste auch er erstmal ca. eineinhalb Stunden von Trier aus dorthin fahren. Aber wir haben uns die Zeit dann mit schlechter Musik und Fotos machen vertrieben. Und dann kam er endlich und hat uns nach Hause gefahren. Um halb neun, statt wie geplant um kurz nach vier, bin ich dann in meiner Wohnung gewesen. Und dank der Bahn, der Kälte und Jünkerath auch gut krank.
